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PCR Kit for detection of mycoplasmas MycoSPY from Biontex

MycoSPY®

PCR Test-Kit für die schnelle, hochempfindliche Mykoplasmendetektion
Produktinformationen

Highlights:

  • Detektiert alle bekannten Mykoplasmenstämme
  • Hohe Empfindlichkeit (Detektiert < 50 cfu/ml Mykoplasmen)
  • Einfaches Protokoll
  • Schnelle Ergebnisse innerhalb von 3 Stunden

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Anwesenheit von Mykoplasmen eindeutig nachzuweisen. Die sichersten Ergebnisse für die Routineuntersuchung liefern PCR-basierte Methoden. Biontex stellt mit MycoSPY® einen schnellen, zuverlässigen und äußerst sensitiven Kit für das PCR-basierte Routinescreening auf Mykoplasmen vor.

Gängige Untersuchungsmethoden zur Mykoplasmendetektion

DAPI-Färbung

Eine sehr häufig eingesetzte Methode zur Erkennung von Mykoplasmen ist die Färbung mit DAPI (4',6-Diamidino-2-phenylindol). DAPI interkaliert in die kleine Furche der DNA und zeigt dort unter UV-Anregung eine blaue Fluoreszenz mit einem Maximum bei 460 nm. In unbefallenen Zellkulturen sind lediglich die Zellkerne angefärbt, während in kontaminierten Kulturen die DNA der an der Zelloberfläche befindlichen Mykoplasmen ebenso gefärbt wird. Aufgrund der geringen Größe können einzelne Mykoplasmenzellen nicht aufgelöst werden, erst bei einer sehr großen Zahl äußert sich ihr Vorhandensein durch einen oft nicht eindeutig identifizierbaren Schleier um die Zellkerne.

PCR

Eine demgegenüber weitaus empfindlichere und verlässlichere Nachweismethode stellt die Polymerasekettenreaktion (PCR) dar, mit deren Hilfe eine Kontamination durch Mykoplasmen bereits in einem sehr frühen Stadium und bei sehr niedriger Konzentration detektiert werden kann. Dieses Verfahren lässt sich im Zelllabor routinemäßig einsetzen.

Sonstige

Oft werden ELISA-Tests für den routinemäßigen Nachweis von Mykoplasmen eingesetzt. Diese Methode ist dem DAPI-Test jedoch bezüglich ihrer Sensitivität und Spezifität keineswegs überlegen. Weiterhin wäre die Elektronenmikroskopie zu nennen, die jedoch einen sehr viel höheren apparativen und zeitlichen Aufwand erfordert.

 

Vergleich MycoSPY® und DAPI-Färbung zur Erkennung von Mykoplasmen

DAPI Färbung von Cos7 und HepG2 Zellen

Mit DAPI gefärbte Cos7-Zellen ohne
Kontamination durch Mykoplasmen.
Nur die Zellkerne sind gefärbt.

Der Befall dieser HepG2-Zellen mit
Mykoplasmen ist in der
DAPI-Färbung nicht zu erkennen.

DAPI Färbung von H441-Luc Zellen und Mykoplasmendetektion mittels MycoSPY

Diese mit DAPI gefärbten H441-Luc-Zellen
zeigen erst bei einer extrem starken
Kontamination durch Mycoplasmen eine
schwach erkennbare Färbung an der Zellperipherie.


Ein eindeutiger Nachweis wird bei
allen drei Zelllinien erst mit
MycoSPY® erbracht. Die Bande
bei 500 bp zeigt zweifelsfrei die
Mykoplasmenkontamination an.
Die interne Kontrolle bei 700 bp ist bei
der massiven Kontamination (Spur 3)
nicht mehr zu detektieren.






 

Methode DAPI-Test ELISA MycoSPY® Electronenmikroskop
Aufwand + + + −−
Kosten ++ 0 + −−
Empfindlichkeit −− ++ +
Gesamt + 0 ++++ −−−

 

 

Gegenüber gängigen, kommerziell erhältlichen Detektionskits für Mykoplasmen, die enzymbasiert arbeiten, kann die Anwendungsdauer, bei der verwertbare Ergebnisse erzielt werden, von vier bis fünf Tagen auf drei Stunden reduziert werden. Mit dem MycoSPY® Primer-Mix können überdies alle im Europäischen Arzneibuch (Pharmacopoea Europaea) gelisteten Mykoplasmenstämme über ihre 16s-rRNA-Konsensussequenz detektiert werden.

 

Liste der durch MycoSPY® detektierbaren Mollicute-Stämme*

Mycoplasma
M. agalactiae M. conjunctivae M. hyorhinis M. penetrans
M. alligatoris M. cricetuli M. hyosynoviae M. phoacae
M. alvi M. crocodyli M. hypopneumoniae M. phocicerebrale
M. amphiforme M. cynis M. imitans M. pirum
M. arginini M. dispar M. iowae M. pneumoniae
M. bovigenitalum M. edwardii M. lacerti M. pulmonis
M. bovis M. elephantis M. lagogenitalum M. salivarium
M. buccale M. equigenitalum M. microti M. sualvi
M. canadense M. feliminutum M. moatsii M. synoviae
M. canimucosale M. felis M. molare M. testudineum
M. canis M. fermentans M. muris M. testudinis
M. capricolum M. gallisepticum M. mustelae M. verecundum
M. cavipharyngis M. genitalium M. mycoides M. volis
M. citelli M. haemofelis M. orale M. yeatsii
M. columborale M. hominis M. oxoniensis M. zalophi
Ureaplasma
U. cangenitalium U. diversum U. gallorale U. parvurm
U. cati U. felinum U. loridis U. urealyticum
Mesoplasma
M. chaulicola M. florum M. photuris M. tabanidae
M. entomobilium M. grammopterae M. syrphidae  
Spiroplasma
S. cantharicola S. lineolae S. taiwanense  
S. citri S. platyhelix    
Acholeplasma Phytoplasma
A. laidlawii   P. spp  

 

Der MycoSPY®-Kit enthält alle notwendigen Reagenzien für eine zuverlässige und spezifische PCR Analyse. Jeder Mykoplasmen Test-Kit enthält Primer Mix, interne Kontrolle, Taq-Polymerase und einen darauf abgestimmten Taq-Polymerase-Puffer mit Nukleotidtriphosphaten (dNTPs). Die Taq-Polymerase muss bei anderen Produkten oft zugekauft werden und beeinflusst wegen der fehlenden Abstimmung mit dem im Kit enthaltenen Puffer die Sensitivität des Kits.

* Verifikation der Primerspezifität des MycoSPY®-Kits mit BLAST N Analyse

Produktspezifikation

Anwendung PCR-Kit zur Detektion von Mykoplasmen in der Zellkultur
Inhalt Taq-Polymerase, Primer Mix, interne Kontrolle und Taq-Polymerase-Puffer mit Nukleotidtriphosphaten (dNTPs)
Assays 50 Anwendungen pro Kit
Versand Kühlpads
Lagerung ≤ –15°C
Haltbarkeit 1 Jahr (nach Lieferdatum)
Produktgruppe Mykoplasmenfreie Zellkultur
Sensitivität < 50 cfu/ml Mykoplasmen

M030-050

MycoSPY®, 50 Assays
PCR Kit für Mykoplasmennachweis

230,00 €